Der Landkreis Löbau-Zittau war von 1994 bis 2008 ein Landkreis im äußersten Osten des Freistaates Sachsen. Nachbarkreise waren im Norden der Niederschlesische Oberlausitzkreis und die kreisfreie Stadt Görlitz, im Westen der Landkreis Bautzen. Östlich grenzte der Landkreis an die Republik Polen (Woiwodschaft Niederschlesien), südlich an die Tschechische Republik. Der Kreis war Mitglied der Euroregion Neiße. In der sächsischen Kreisreform 2008 wurde er in den neu gebildeten Landkreis Görlitz integriert.
Bedeutende Flüsse im Landkreis waren die Lausitzer Neiße, die Mandau und das Löbauer Wasser. Daneben lag dort auch Quellgebiet der Spree.
Als deutscher Teil des Lausitzer Gebirges lag das Zittauer Gebirge im südlichen Teil des Landkreises. Die höchsten Berge waren die Lausche (793 m) und der Hochwald (749 m).